China will Gleichstellung in der Wissenschaft stärken

Wissenschaftlerinnen in China

Wissenschaftlerinnen kämpfen weltweit gegen besondere Hürden. Die chinesische Regierung plant nun einige von diesen Hürden im eigenen Land abzuschaffen.

Die Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft, beispielsweise durch die Leaky Pipeline, ist hierzulande nicht neu. Nach wie vor erkämpfen sich Forscherinnen ihre Positionen und begegnen häufig Ungleichstellung.

Diese Hürden gibt es auch für Wissenschaftlerinnen in China. Hier liegt der Anteil weiblicher Wissenschaftlerinnen bei der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Chinesischen Akademie für Ingenieurwissenschaften aktuell nur bei fünf bis sechs Prozent. Die Regierung plant nun zumindest einen Teil der Hürden zu beseitigen. Das chinesische Wissenschaftsministerium hat hierfür zusammen mit drei nationalen Wissenschaftsakademien und weiteren Ministerien eine Anzahl von Empfehlungen veröffentlicht, um Frauen in der Wissenschaft zu fördern.

Auch die Altersgrenzen für arbeitende Wissenschaftlerinnen (bislang mussten Wissenschaftlerinnen mit 55 Jahren in den Ruhestand gehen, männliche Wissenschaftler hingegen erst mit 60 Jahren), sowie für Wissenschaftler_innen, die sich für Stipendien oder Drittmittel bewerben, sollen angepasst werden, um eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.

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